Zwei letzte Wünsche


BURUNDI. Diagnose Krebs mit 21 Jahren! Vor ziemlich genau einem Jahr sagten ihr das die Ärzte – ein großer Schock für Ella*. Die ersten Monate ging es ihr sehr schlecht. Es wurde vieles ausprobiert, um den Krebs zu besiegen, doch er war nicht mehr aufzuhalten. Deshalb stürzte sie sich ins Leben.

BURUNDI. Dia­gno­se Krebs mit 21 Jah­ren! Vor ziem­lich genau einem Jahr sag­ten ihr das die Ärz­te – ein gro­ßer Schock für Ella*. Die ers­ten Mona­te ging es ihr sehr schlecht. Es wur­de vie­les aus­pro­biert, um den Krebs zu besie­gen, doch er war nicht mehr auf­zu­hal­ten. Des­halb stürz­te sie sich ins Leben.

Ella enga­gier­te sich als Mit­ar­bei­te­rin in der Sonn­tags­schu­le. Sie war eine lebens­fro­he, akti­ve jun­ge Frau, die sich in den letz­ten Mona­ten voll in die Gemein­de ein­ge­bracht hat – wohl­wis­send, dass ihre Zeit begrenzt ist.

Zwei Wün­sche hat­te sie noch. Zum einen woll­te sie so ger­ne bei der Weih­nachts-Auf­füh­rung mit­ma­chen, und zum ande­ren war es ihr ein Anlie­gen, getauft zu wer­den. Bei­de Wün­sche erfüll­te ihr Gott. Mit Begeis­te­rung erleb­te sie ihren Auf­tritt beim Thea­ter­stück in der Gemein­de, und am glei­chen Tag wur­de sie im Anschluss an den Got­tes­dienst getauft. Den Nach­mit­tag ver­brach­te sie bei uns, um zu fei­ern. Schon am nächs­ten Tag ver­lor Ella das Bewusst­sein, und in der Nacht auf Diens­tag starb sie.

Jeder von uns wur­de her­aus­ge­for­dert zu über­le­gen, was im Leben wirk­lich wich­tig ist. Auch wenn wir nicht ver­ste­hen, war­um Ella so früh gehen muss­te, haben wir als Gemein­de Gott gedankt und gefei­ert, dass sie nun bei ihm sein darf. Vie­le waren berührt von dem Zeug­nis, das sie hin­ter­las­sen hat.
Als Mis­sio­na­re tei­len wir Freu­de und Leid mit den Men­schen – eine nicht immer leich­te Auf­ga­be. Des­halb sind wir dank­bar für alle Unter­stüt­zung und jedes Gebet.
Alex und Tabea Biskup

Bit­te unter­stützt unse­re Arbeit in Burun­di und vie­len wei­te­ren Län­dern mit einer Spen­de. Herz­li­chen Dank!

*Name geän­dert